Fisch des Jahres

Fisch des Jahres

Der „Fisch des Jahres“ wird seit 1984 jährlich vom Deutschen Angelfischer-Verband (DAFV, ehem. Verband Deutscher Sportfischer, VDSF), dem Österreichischen Kuratoriums für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) gewählt. Es sind Arten, die aus verschiedenen Gründen in ihrem Bestand stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind.

Liste der Fische des Jahres seit 1984 (externer Link).


Fisch des Jahres 2016 war der Hecht (Esox lucius)


Fisch des Jahres 2017 war die Flunder (Platichthys flesus)


Fisch des Jahres 2018 ist der Dreistachlige Stichling (Gasterosteus aculeatus)

Es gibt sie überall, selbst im kleinsten Graben oder Tümpel. Oft sind sie Stichlinge die ersten Fische, die ein neues, noch fischleeres Gewässer besiedeln; eingeschleppt im Gefieder von Wasservögeln. [wird fortgesetzt]

Hier einige Fakten über den kleinen Stachelritter:

  • Angelfischereilich ist der Dreistachlige Stichling (Gasterosteus aculeatus) nicht von Bedeutung.
  • Er wird aufgrund seiner Körpergröße zu den „Kleinfischen“ gezählt.
  • Die Laichzeit ist von April bis Juni.
  • Sei Brutverhalten ist hochinteressant. Das in der Laichzeit knallrote Männchen baut mit Hilfe eines Nierensekretes ein röhrenartiges „Nest“ aus Pflanzenteilen. Nach der Anwerbung eines Weibchens schwimmt dieses in das Nest, so dass nur noch die Schwanzspitze herausschaut. Das Männchen … („Schnauzentromolo“) und signalisiert dem Weibchen die Eiablage. Der Laich wird vom Männchen befrechtet und das Nest bis zum Schlupt von diesem bewacht. Aktive Brutspflege findet man nur bei sehr wenigen Fischarten (z.B. bei der Groppe oder beim Zander).

 

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