Ilme

Die Ilme entspringt im Solling und fließt nach etwa 30 Kilometern Lauflänge in die Leine. Der Fischereivereiverein Einbeck bewirtschaftet die unteren sieben Kilometer der Ilme ab Hullersen bis zur Mündung. Der obere (naturnahe Abschnitt) – etwa die Hälfte der gesamten Pachtstrecke – ist ausschließlich den Fliegenfischern vorbehalten, während in der unteren (ausgebauten) Strecke auch alle anderen Köder erlaubt sind.

Als typisches Gewässer der Äschenregion weist die Ilme eine entsprechende Zusammensetzung des Fischbestandes auf. Äschen und Bachforellen sind dabei die häufigsten (Angel-)Fische. Aber auch Aale finden in der Ilme reichlich Versteckmöglichkeiten. Daneben kommen Regenbogenforelle und Bachsaibling als „Gäste“ vor.

Die Äsche reproduziert in der Ilme (und allen anderen Einbecker Gewässern), so dass eine Stützung durch Besatz bisher nicht nötig war. Leider wurden die Bestände in den letzten zehn Jahren durch den zunehmenden Fraßdruck von Kormoranen in Verbindung mit ungünstigen Hoch- und Niedrigwasserphasen deutlich reduziert. Zur Zeit scheint jedoch ein leichter Aufwärtstrend vorzuliegen.

Der große Bestand an Kleinfischarten wie Elritzen, Groppen und Schmerlen zeugt ebenfalls von den Qualitäten der Ilme. Wo diese Arten vorkommen, ist das Wasser sauber.

Fischarten
Aal, Äsche, Atlantischer Lachs, Bachforelle, Bachneunauge*, Bachsaibling, Bachschmerle*, Döbel, Dreistachliger Stichling, Elritze*, Flussbarsch, Gründling, Hasel, Hecht, Karpfen, Meerforelle, Moderlieschen, Quappe, Regenbogenforelle, Rotauge, Rotfeder

Befischung
Der obere Abschnitt von der Grenze in Hullersen bis zur Mündung des Krummen Wassers (Brücke Reinserturmweg) ist lediglich für das Fliegenfischen freigegeben. Der Untere Abschnitt bis zur Mündung in die Ilme darf unter Beachtung einiger Einschränkungen mit allen gesetzlich erlaubten Ködern befischt werden. Näheres dazu ist der Gewässerordnung zu entnehmen.


Gastkarten

Der Fischereiverein Einbeck e.V. gibt für seine Gewässer ausnahmslos keine Gastkarten aus.